top1
Top2
T0p3
Top4
Top5
Top6
Top7
Top8
Italien war Ausrichter der dies- jährigen Weltmeisterschaft im Stiefelweitwurf. Das Wurfgelände befand sich ca. 20 Autofahrminuten ausserhalb der malerischen Klein- stadt Ascoli Piceno in Mittel- italien.

 
Werfer mit Panorama

 
Bestweite

Tiia Koskelo aus Finnland zeigte es allen. Obwohl schlank und zierlich holte sie sich mit 45,50m die Goldmedaille im Frauen-Einzel.
Die Esten waren nach den Finnen das erfolgreichste Team beim Medaillensammeln.
Laser
Als Luftschloss entpuppte sich das Weitenmessen mittels Mikrochip im Stiefel. Tatsächlich handelte es sich "nur" um ein Laserentfernungs- messgerät, was zwar das Messband überflüssig machte, aber mit einem grossen technischen Aufwand verbunden war. Das eigentliche Problem, den exakten Aufschlagpunkt zu ermitteln, wurde damit nicht gelöst.
Tapio Hämäläinen aus Finnland gewann mit 57,78m Gold im Herren-Einzel.
Wie zu erwarten, waren die Finnen nicht nur zahlenmäßig überlegen, sondern schickten auch die besten Werfer-/innen nach Italien. Die estische Mannschaft war nicht besonders groß, hatte aber einige Überraschungen zu bieten. Schweden und Italien überzeugten eher mit durchschnittlichen Leistungen. Erstmalig dabei waren Werfer-/innen aus Polen und Belgien, die sich Leistungsmäßig noch im unteren Bereich bewegten. Deutschland bildete nach dem Einmannteam aus Rußland die zweitkleinste Werfer- gruppe, mit 4 Teilnehmern. Enrico Achtenhagen (Rauen Latex 04), neuer deutscher Meister, wirkte da eher wie Don Quichotte trotz guter Würfe. Es fehlten einfach unsere anderen sehr guten Werfer-/innen. Am Ende teilten sich unsere nordischen Freunde die Medaillen unter sich auf, bis auf Eine. Anita Otto (Gib Gummi 03 Berlin) konnte immerhin bei den Frauen eine Silbermedaille mit nach Hause bringen.
Deutschland

Unterm Strich betrachtet war die Reise zur WM nach Italien ihr Geld wert. Eine einmalige Kulisse und eine interessante Stadt.
Grund zur Kritik gab die nicht immer optimale Kommunikation.

Eine allgemeine Bemerkung zum Schluss:
Das Vorurteil der Abzocke gilt zumindestens nicht für diesen Teil Italiens, sehr moderate Preise wohin man kam.